Nimm die Zitrone in den Mund…

 … nur in Gedanken, schneide sie vorher langsam auf, rieche daran und beiße jetzt gedanklich hinein. Spürst Du die Säure in Deinem Mund? Spürst Du wie Dir das Wasser im Mund zusammen läuft?
Was kann für Dich Gutes geschehen, wenn Du Dich konzentrierst, wenn Du Dich auf DEN Augenblick besinnst?
Das Frühstück am Morgen könnte so schön sein, doch die Gedanken kreisen bereits um die Aktenberge am Arbeitsplatz. Bei der Mittagspause brummt der Kopf wegen der Nachmittagsplanung mit den Kindern. Und kommen abends die Beine auf der Couch zur Ruhe, geht es an die Vorbereitungen für den nächsten Tag.
Wir hetzen sehr oft von einem Punkt der To-do-Liste zum nächsten. Dabei fällt es schwer, sich selbst gerecht zu werden. Ich weiß, wovon ich spreche. Doch es gibt eine Möglichkeit, das Leben zu entschleunigen: mit Achtsamkeit . Sie lässt sich einfach in den Alltag integrieren – und kommt ganz ohne esoterisches Schischi aus.
Momente bewusst zu erleben und auf seine inneren Regungen zu horchen, schützt die eigene Psyche. Viel nötig ist dafür nicht: Bereits kleine Achtsamkeitsübungen gönnen uns eine Auszeit – ganz ohne Hilfsmittel, zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Das Körpergefühl im Moment, bevor man aus dem Bett aufsteht: Wie geht es dem kleinen Zeh? Was macht das linke Ohrläppchen?
Achtsamkeit unter der Dusche: Wie kitzelt das Wasser auf der Haut?
Achtsamkeit im Park: Welche Vögel tummeln sich in den Baumkronen?
Oder einfach ein Herbstblatt aufnehmen und dieses kleine Wunderwerk der Natur betrachten!

Für zwischendurch: Stehe auf und gehe ein oder zwei Minuten lang einfach durch den Raum oder über eine Wiese. Ganz ohne Ziel. Folge dabei nur Deinen Impulsen: Mal nach links, dann vielleicht rückwärts, mal in großen, mal in kleinen Schritten.
Auch mal erleben: Eine Minute lang die Ohren zuhalten und in sich hineinhorchen, dann wieder öffnen und ebenso lang die Geräusche um sich herum genau aufnehmen. 

Achtsamkeit lernen wir auch, indem wir anderen Menschen Glück wünschen. Wenn wir das tun, machen wir uns auch selbst glücklich. Und indem wir uns selbst glücklich machen, wirkt das wiederum positiv auf unsere Umgebung und auf unsere Mitmenschen. Wir setzen so also einen heilsamen und wohltuenden Kreislauf in Gang.
Und das ist ganz einfach: Man sendet sich selbst und anderen freundliche, wohlwollende Worte – diese spricht man entweder laut oder nur in Gedanken. Typischerweise verwendet man dazu die Formulierung „Möge ich… Mögest du…“ statt „Ich will …“ weil das mehr einen Wunsch ausdrückt – und keine Forderung oder ein Ziel. Es ist wie eine kleine Meditation:

  • Möge ich gesund sein
  • Möge ich in Frieden leben
  • Möge ich mich sicher und geborgen fühlen
  • Möge ich glücklich sein
    Und für andere:
  • Mögest du gesund sein
  • Mögest du in Frieden leben
  • Mögest du dich sicher und geborgen fühlen
  • Mögest du glücklich sein

Achtsamkeit verändert ganz viel in Deinem Leben. Es läßt uns alle das Leben besser erleben und sich der in uns allen vorhandenen Herzensgüte und Mitgefühl besser bewußt werden.
Also sende freundliche Wünsche an Menschen, die Du magst, an Menschen, die für Dich zunächst nicht von Bedeutung sind und in der Königsklasse an Menschen, mit denen Du  ein Problem hast, die Du nicht besonders magst, die Du beneidest oder an jemanden, den Du heftig verurteilst oder die Pest an den Hals wünschst.
Untersuchungen zeigen wie sich das eigene Leben positiv verändert, wenn wir mit mehr Achtsamkeit auf uns, auf andere und auf die Welt durchs Leben gehen.
Achtsamkeit ist eine Erfahrung, über die alle Menschen verfügen, von den wenigsten aktiv genutzt wird. Sie kostet nichts und ist überall einsetzbar. Jeder Buddhist lernt sie schon im Kindergarten.  Der Dalai Lama spricht ständig darüber.
Also… schenken wir den kleinen Dingen im Leben mehr Beachtung, damit wir alle für Großes bereit sind!
Großes wie unsere Veranstaltung am 5. Oktober 2019 mit glänzenden Zukunftsaussichten!
Allen Teilnehmern eine angenehme und unbeschwerte Anreise!

                                          Mywallet.one – Beachte die Möglichkeiten!

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