Kritiker sehen den Bitcoin als Blase. Ist er aber nicht.

Seit vielen Jahren ist immer wieder zu hören, dass der Bitcoin die größte Blase aller Zeiten ist. Nach starken Einbrüchen des Bitcoins können sich die Kritiker dann für einige Zeit auf die Schulter klopfen. Wer ihnen gefolgt ist, hat aber die größte Hausse an den Anlagemärkten verpasst.
Der Kursverlauf zeigt, dass es bisher nach den riesigen Aufwärtsbewegungen des Bitcoins am Schluss immer zu einer kurzfristigen Blasenbildung gekommen ist. Darauf folgen dann kräftige mittelfristige Korrekturen bis hin zu einem Crash. Der ist in seinem Ausmaß erschreckend, aber trotzdem überschaubarer als ein Aktiencrash. Denn der wesentliche Unterschied zu Aktien ist: Der Bitcoin ist kein Unternehmen.
Er kann nicht pleitegehen. Es kann keine Einbrüche aufgrund von Gewinnwarnungen oder Ähnlichem geben. Der Bitcoin ist viel vorhersehbarer.
Wenn sich nichts an der Grundüberzeugung ändert, dass der Bitcoin ein nicht inflationierbares, weltweit zugängliches und hoch-liquides Asset ist und der Bedarf für ein solches Asset aufgrund tatsächlicher oder erwarteter inflationärer Tendenzen bestehen bleibt, kann der Bitcoin schon allein aufgrund seiner absoluten Limitierung langfristig nur steigen.
Die Nachhaltigkeit der langfristigen Aufwärtsbewegung zeigt sich auch an der Tatsache, dass die Jahrestiefststände des Bitcoins in allen Jahren mit Ausnahme von 2015 immer über denen der Vorjahre lagen. Wirkliche Blasen haben dagegen die Eigenschaft, dass sich der entsprechende Markt über viele Jahre oder gar Jahrzehnte oder überhaupt nicht mehr erholt.

Quelle: coin-stars.de